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der Schwachkopf, der jeden Menschen, welcher nicht inTannenbühl geboren und erzogen war, für verdächtig hielt,und schon in Beklemmung gcricth und Sichcrheitsanstal-jen traf, wenn er nur einen fremden Hund laufe» sah.Er fand also das Anbringen des Hofkommissärs — gegendessen Ncichthum er überdieß eine knechtische Ehrfurcht hatte— ungemein wichtig, und sicherte ihm zu, daß jene ge-fährliche Person unfehlbar mit Anbruch des nächsten Ta-ges über der Stadt Weichbild gewiesen werden solle.
Schon standen am folgenden Morgen die Reitpferdedes Fräuleins gesattelt und der Wagen der Kammerfrauangespannt, als der Polizeimcister nach einer sorgenvollenund schlaflosen Nacht im Wallfisch erschien. „Wo ist dieVagabundin," sprach er zum Wirth, „die sich unter demangeblichen Namen eines Fräuleins seit vierzehn Tagenhier aufhält?"
Vagabundin? — versetzte Martin; Ihr Wort in Eh-ren, das ist sie nicht! Doch sie mag Ihnen das selbst sa-gen. Bemühen Sie sich nur in Nummer Eins.
Der Stadtrichtcr klopfte, krast seines Amtes, sehr nach-drücklich an, und öffnete zugleich mit unhöflicher Hastigkeitdas Zimmer. Philippine hielt ihn, nach seinem gemeinenAnsehen, für einen ehrlichen Bürger und Meister, derdurch ein Mißverständniß gekommen sep, ihr ein PaarSchuhe auzumessen. Darum machte sie keine Umständemit ihm, und fragte rasch: „Was will Er?
Ihr kühner Anstand und fester Ton verrückten des Stadt-richterö Concept. Er hatte sich unter Weges vorgenom-men, ihr mit einer trotzigen Amtsmiene kurz und rundden Reisepaß abzufordern; aber die Frage darnach bliebihm im Munde stocken. Er stammelte dafür in gebroche-