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bewohnten. Er gab ihnen über diese Keckheit einen scherz-haften Verweis, und schlug sie dann mit seiner Nachtmützein die Flucht.
Der Mann war übrigens nicht so hölzern, als seineFußgestelle. Die Dame ließ von ungefähr einen Blickdarauf fallen; er bemerkte das und sagte: „Verzeihen Sie,daß ich wie ein Pferd vor Ihnen austrete! Ich muß mir,um mich mit der reinen Wahrheit zu entschuldigen, selbstzum Ruhme nachsagcn, daß ich gestern einem armen Teu-fel, einem reisenden Handwerksgesellen, der barfuß fechtenging, mein einziges Paar Schuhe von den Füßen hinweg-schcnkte. Die dafür bestellten sind noch nicht fertig. Ichbin ein alter Kriegsknecht, der nicht gewohnt ist, in der-gleichen Dingen auf Vorrath zu halten."
Er fragte hierauf mit anständiger Bescheidenheit nachdem Stand und Namen der Reisenden. Sie nannte sich.— Doch es ist vorauszusehcn, daß die Leser mit der noth-dürftigen Auskunft, die sie ihm gab, nicht zufrieden seynwerden. Wir wollen ihnen deßhalb in dem folgenden Ka-pitel mehr sagen.
Zweites Kapitel.
Enthalt alles, was uns von der Dame bekannt ist.
Philippine von Elbau war die Tochter eines Husarcn-majorS, der den größten Theil seines Lebens im Kriegezugebracht und sich mit Polen, Türken und Franzosen ta-pfer hcrumgeschlagen hatte. Seit ihrem zwölften Jahrebegleitete sie ihn in allen seinen Feldzügen, und ihre Sit-ten und Denkart nahmen das Gepräge der Männlichkeitan. Sie ritt lieber, als sie fuhr, und seit langer Zeit