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bei diesen kläglichen Geschichten die leckcrhastesten Meister-werke der Kochkunst geschmacklos gefunden, und ach! hiersollten sic Wassersuppen und Kartoffeln zur Würze dienen.Daher stand denn der Secretär - ob er gleich kein Kost-verächter und auch in der Unterhaltung nicht cckel war —meistens mit unbefriedigtem Magen vom Tisch auf, undaß lieber in einem Winkel, wo er die Stimme seines nör-gelnden Weibes nicht hörte, ein Stück trocknes Brod.
Winselte sie aber auch nicht, so war dennoch ihr Ge-schwätz unleidlich. Albern wie eine Gans, hatte sie Llvsihren Wirthschaftskram im Kopfe und trätschte mit derRedseligkeit einer Aelstcr von nichts als Kochen, Waschenund so weiter. Frauen von diesem Schlage heißen zwargeschäftige Hausmütter, sind aber unerträgliche Gesellschaf-terinnen. Der Mann, welchem eine so geistlose Gespielinzu Theil ward, muß entweder selbst ein Strohkopf seyn,oder er hält es auf die Länge bei ihr nicht aus, und flichtso oft als möglich mit Verdruß aus dem Hause, um anandern Orten eines angenehmcrn Umgangs zu genießen.
Der Secretär hatte sich vor seiner Heirath gewöhnlichnach den Geschäften des Tages in einem Kaffcehause ver-gnügt, und sehnte sich jetzt, nachdem er die ersten fünfoder sechs Abende seines Ehestandes daheim geblieben war,wieder in den Kreis seiner alten lustigen Tabaksgesellschaft.Als er aber, um dieses Verlangen zu befriedigen, den Hutergriff, fragte sein Eheschatz hastig: „Wo willst du hin?"
Er bekannte mit furchtsamer Stimme die Wahrheit.
„So?" sagte sie höhnisch: „Ich dächte, du bliebst zuHause!"
Er. Ich komme bald zurück. Mich gelüstet nur nacheiner Pfeife Tabak, und hier darf ich doch nicht rauchen.