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7 (1847) Neue Talismane. Vacuna. Der graue König : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Eintracht und Liebe herrschten darin als freundliche Haus-götter.

So nahte sich das Ende der Pachtzeit, und Grünberglegte eines Tages seinem Eidam die Frage vor: ob esihn nicht besser dünke, ein eigenes Feld zu bauen, alsfremde Fluren urbar zu machen.

Heinrich bejahte sie.

Run so laß uns dazu Anstalt treffen!" fuhr Jener fort:Ich habe mein ehrlich erworbenes Vermögen überrechnetund den Ausschlag gefunden, daß es, zwischen deiner Frauund ihrem Bruder gleich getheilt, auf jeder Seite hinläng-lich ist, ein mäßiges Landgut zu kaufen. Dein Schwagerhat dazu noch keine Lust: er will den hiesigen Pacht fort-seßen, wenn sich die Kammer mit dem bisherigen Zinsbegnügt. Aber so gnädig oder, richtiger gesagt, messe

wird sie kaum sepn; denn sic sängt jetzt an, alle Pachteso gewaltig zu steigern, daß der sachverständige und red-liche Wirth dem ersten, dem besten Windbeutel Platz ma-chen muß. Dieser kitzelt freilich die Ohren der HerrenRäthe durch das unbesonnene Gebot eines viel höhernPachtschillings: aber wehe dem fürstlichen Gute, das inseine Hände fällt! Er saugt die Felder aus, verschlimmert.den Viehstand und plackt Fröhner und Bauern. Dennochkann er am Ende die Pachtgelder nicht mehr erschwingen,und seine Vorstandssumme ist kaum hinreichend, den ange-richtetcn Schaden zu ersetzen. Und wie nachthcilig fürdas ganze Land, besonders die Bewohner der Städte, istder Einfluß, welchen die Ueberstcigerung der Pachte aufden Preis des Getreides und anderer Lebensmittel hat!

Sie ist was freilich die Kammcrgeister nicht Worthaben wollen eine Hauptquelle der Theurung; denn esspringt in die Augen, daß der hochgetriebene Pachter seine