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wollte sie, als geheime Geschäststrä'gerin ihres Freundes,so lange ausharren, bis sie ihm den versprochenen Her-zensbalsam verschafft haben würde. Mit unsichtbarer Be-hendigkeit hatte sic ihm alle Taschen voll Gold gezaubertund er eilte jetzt nach der Hauptstadt, um seine Garderobedort in einen bessern Stand zu setzen und dann wiederzu kommen.
Aber indem er sich noch unter den Händen seines Schnei-ders befand, war der Heimliche, von einem fürstlichenEilboten zurückgerufcn, mitten auf der Straße nach Parisumgekehrt und fuhr, was die Pferde laufen konnten, beiTag und Nacht, um dem Zauberer einen Besuch abzustatten.
„Vater, wie steht's in meinem Hause?" fragte er ha-stig: „Ich bin zwar nur vierzehn Tage verreisst gewesen:cs könnte sich indessen aber doch manches ereignet haben.Ihr versteht mich! Sagt mir geschwind: ist noch alles,wie es seyn soll?" —
Was fragt Ihr mich? entgegnete der beleidigte Grau-bart ernst und kalt: Meine Kunst ist ja Wind! —
„Schmolle nicht, Väterchen! sprach der Baron: „Ichübereilte mich mit diesem Vorwurf und bitte dich umVerzeihung. Geh, Papachen, schau in deinen Zauberspie-gel, und befreie mich sobald als möglich von den Qua-len der Ungewißheit! —
So geschmeichelt, ließ sich der weise Mann endlich insein geheimes Cabinet schieben. Er war dicß Mal mitseinem Hokuspokus bald fertig, kam mit einer triumphi-renden Miene zurück und sagte stolz:
Ich that dir'S kund,
Und es geschah:
Der Mann und HundSind glücklich da. —
changbcin'S üinlnitl. Sehr. XI. Bd
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