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wernder Tressenrock einem abgetragenen Kleide gegenüberbefindet) nah auf den Leib und fragte mit einem schnau-benden Tone: „Wer sepd Ihr?"
Bernhard. Ein Reisender, der lieber sogleich weitergehen, als sich einem unhöflichen Verhör aussetzen will.
Lakai. Nun, Ihr seht mir doch, wahrlich! nicht soaus, als ob Ihr auf große Complimente Anspruch zu ma-chen hättet! Ist der Hund Euer?
Bernhard. Das hängt von dem Hunde ab.
Lakai. Spaßvogel! Die gnädige Baronin verlangt ihnzu sehen.
Bernhard. Ich habe nichts dagegen, wenn er sichsehen lassen will.
Lakai. Darum werd' ich die kleine Bestie nicht langefragen.
Er griff nach dem Hündlein; aber cs knurrte und wiesihm die Zähne.
Bernhard. Sieht Er? Das Thierchen ist empfind-lich; es will höflich behandelt scpn. Er hat cs eine Krötegeschimpft und nun beträgt es sich auch so. Ich werdeam Ende wohl selbst mitgehen müssen.
Lakai. Mit Euch hat die Baronin nichts zu sprechen.
Bernhard. Meynt Er? Es wäre doch vielleicht nichtdas erste Mal.
Lakai. Ei, wie hätte sich denn das gefügt! Gab sieEuch etwa ein Almosen?
Bernhard. Nein, so oft ich sie auch darum bat.
Lakai. Das wundert mich. Sie ist sonst sehr wohl-thätig.
Bernhard. Gegen mich war sie es nie.
Lakai. Nun, verlaßt Euch auf mein Wort, sie soll