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Teller mit Backwerk bringt." Aber auch von diesemFremdlinge wollten sich die vorsichtigen Schwestern nichtangaffcn lassen, und wankten deßhalb nicht aus ihrerStellung.
„Setz' Er die Teller nur dahin!" sagte der Officier,und zeigte mit der Hand auf einen Tisch. Der Aufwärtersetzte die Teller dahin und sich selbst — auf den nächstenStuhl.
Starr und steif sah ihn der Lieutenant an, und es wardenn auch in der That ein unerhörter Streich, sich imKüchenkannsol, mit Schurze und Zipfelmütze, einer solchenFreiheit und Gleichheit anzumaßen. Aber der unverschämteMensch blieb sitzen und sah eben so starr und steif denLieutenant an.
Dieser mochte nun glauben, der Mann mit der Nacht-mütze scy eines Trinkgelds gewärtig; er suchte deshalbngstlich in allen Taschen und flüsterte mit Erröthen Leo-poldinen ein Wörtchen in's Ohr. Sie gab es eben soheimlich weiter an ihre Schwester, die sogleich den Strick-beutel öffnete und mich ergriff. Husch! lief ich durch Lco-poldinens und des Lieutenants Finger in des AufwärtersHand.
Er sah mich, ohne das kleinste Zeichen der Dankbarkeit,einige Sekunden hämisch lachend an und sagte dann mitstarker Stimme: „Nun, diesen Gulden will ich zum ewi-gen Andenken aufheben!" —
Diese Worte hatten die Wirkung eines unvermuthetenDonnerschlags. Emilie und Lcopoldine stießen einen Schreides Entsetzens aus und taumelten mit verhüllten Gesichternauf den Sopha.
„Kennt Ihr mich?" sprach der vermummte Herr vonNestor und rückte mit raschen Schritten vorwärts. Der