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und das wird ihn ärgern bis an den jüngste» Tag. Wennnun vollends unser Eidam, wie ich noch hoffe, gesundzurückkommt, so hat uns die Büberei seiner Anwerbung— es mag sie nun der Edelmann oder sonst ein andererheimlicher Feind angestiftct haben — wenig geschadet. —O Mutter, wie wird uns seyn, wenn wir unser» wackcrnFranz wieder sehen! Ein solcher Augenblick vergütet Jahrevoll Kummers. —
Am folgenden Morgen wanderte die Alte, mit mir inder Tasche, zu ihrer Tochter, die ein paar Meilen davonein kleines, aber nettes Haus in einem angenehmen Dörf-chen bewohnte. Aus der Hinterthür trat man in ein nied-liches Gärtchen, und vorn übersah man die lebhafte Land-straße. Die junge Frau empfing das mütterliche Geschenkmit dankbarer Rührung. Sie war i» der That so schön,daß ich den Geschmack des Edelmanns loben muß.
Er kam eben, als Mutter und Tochter einen Augen-blick vor der Thür schwatzten, die Straße herab gerittenund im Galopp auf sie zu. Sein schneeweißer Kopf leuch-tete von fern und war ein lebendiger Beweis von derWahrheit des Sprichwortes: daß Alter nicht für Thorheithilft. Die Weiber hielten Stand, bis er den Hut zogund sic freundlich anrcdete. Jetzt aber eilten sie ohneAntwort ins Haus, und die Mutter warf die Thür sogewaltig ins Schloß, daß die Wände krachten.
Fwciulibzrvanzigstcs Kapitel.
Der Invalide.
Therese saß einige Tage nachher in der Abenddämme-rung beim Spinnrocken und sang: