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schied, und war von Ihrer Seite ein gewaltiger Nechnnngs-fehler; eine Rechnung ohne de» Wirth. Doch, weil Sienun einmal den Mund auf eine» Hasenbraten gespitzthaben, so nehmen Sie nur einen davon; aber greifen Sienicht nach dem größten! — Jetzt war das muthwilligeHosvölkchcn, das sich bis jetzt an dieser Scene still belu-stiget hatte, seiner nicht mehr mächtig; brausend sprengteseine Lachlust (wie ein Kammerjunker nachher sich aus-drückte) den Damm der vor den Mund gehaltenen Tücher,und selbst der Hofmarschall stimmte tapfer mit ein. WaSthat nun der arme Sünder? — Pfui! er hatte nicht soviel stolzen Muth, als vielleicht mancher Bettler besessenhätte: er schlug die schimpfliche Spende nicht aus, dankteganz unterthänigst dafür, und zog ab wie ein begossenerPudel. Ich ging ihm nach, um ihm die Hasen aus denZähnen zu rücken. Er bat mich, einen für ihn auszu-wählen, und mochte vielleicht hoffen, ich würde so mitlei-dig sep», ihm den besten zu geben; allein ich war aufden lämmerlichcn Menschen so erboßt, daß ich ihm daskleinste, magerste Ding mit Verachtung hinwarf."
Einundzinanzigjkes Kapitel.
Der Seelenverkäufer.
Mein alter Jäger lachte herzlich über diesen Schwank;aber seine Frau bezeugte wenig Freude. Ein Sorgen-wölkchen überzog ihr Gesicht, und kaum war Christophfort, so sagte sie seufzend: „Nun werden wir wohl dasTrinkgeld herausgeben müssen!"
Ei, warum nicht gar! fuhr er auf: Du hast doch ge-hört, daß ich an diesem Mißverständnisse keine Schuld habe.