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scheltend, aus dem Stübchen (das nicht viel besser, alsdas Zimmer der Frau Sccretärin in Ordnung war) undkam bald — man denke sich unser Entsetzen! — mit e.inemHammer und einer Pfrieme zurück.
Sie ergriff meinen armen Gesellen, legte ihn auf denFußboden, schlug ihm die Pfrieme mitten durch den Leibund heftete ihn dann so schimpflich an die Thür, wie dieKaufleute falsche Münzen auf den Ladentisch nageln, oderJäger gefangene Raubvögel an Thorwegen kreuzigen.Nach dieser grausamen That jubelte sie laut und strecktenun auch nach meiner Wenigkeit die Hand. Aber in die-sem Augenblicke regierte sie ein guter Geist und bewogsie zur Schonung. Sie faßte mich sanft, betrachtete michmit Wohlgefallen und sprach: „Er ist so blank und schön!Ich will ihm sein junges Leben gönnen. Jene Beschim-pfung ist hinreichend, die Knicker zu bekehren oder zu ver-scheuchen. Warum sollt' ich noch Diesen zum Ueberflußaufopfern? Er kann mir doch allenfalls ein Paar Hand-schuhe verschaffen."
Sie kleidete sich bald nachher an und trug mich in einKaufmannsgewölbe.
Neuntes Kapitel.
Die untreuen Haushälter.
Zwei Ladcnbursche schloßen in der Abwesenheit ihresHerrn den Handel; doch legten sie mich nicht in seineKaffe, sondern wurden mit einander einig, mich in ihrenNutzen zu verwenden und in die Zahlcnlottcrie zu setzen.„Aber welche Nummern wählen wir?" fragte der Eine.Es wird wohl am besten scpn, versetzte der Andere,Langbeiu's sümmtl. Schr. XI. Bd. 2