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vorüber sei und niemals wieder komme .... und in dieserMinute fing Wuz mit dem ungelähmten Arme nach etwas,
als wollt' er einen entfallenden Himmel erfassen-und
in dieser zitternden Minute knisterte der Monatzeiger meinerUhr und fuhr, weil's 12 Uhr war, vom 12. Mai zum 13.über. . . . Der Tod schien mir meine Uhr zu stellen, ichhörte ihn den Menschen und seine Freuden kauen, und dieWelt und die Zeit schien in einem Strom von Moder sichin den Abgrund hinab zu bröckeln! . . .
Ich denke an diese Minute bei jedem mitternächtlichenUeberspringcn meines Monatzcigers; aber sie trete nie mehrunter die Reihe meiner übrigen Minuten.
Der Sterbende — er wird kaum diesen Namen langemehr haben — schlug zwei lodernde Augen auf und sah michlange an, um mich zu kennen. Ihm hatte geträumt, erschwankte als ein Kind sich aus einem Lilicnbeete, das unterihm ausgewallct— dieses wäre zu einer cmporgehvbnen Ro-sen-Wolke zusammen geflossen, die mit ihm durch goldneMorgenröthen und über rauchende Blumcnselder weggezogcn— die Sonne hätte mit einem weißen Mädchen-Angesichtihn angelächelt und angcleuchtct und wäre endlich in Gestalteines von Stralen umflognen Mädchens seiner Wolke zuge-sunken und er hätte sich gcängstigt, daß er den linken ge-lähmten Arm nicht um und an sic bringen können.-
Darüber wurd' er wach aus seinem letzten oder vielmehrvorletzten Traum; denn auf den langen Traum des Lebenssind die kleinen bunten Träume der Nacht wie Phantasie-blumen gestickt und gezeichnet.
Der Lebenöstrom nach seinem Kopfe wurde immer schnel-ler und breiter: er glaubte immer wieder verjüngt zu sevn;
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