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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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(mit einer zu zarten Haut und Seele für ihren schwiclen-vollen Stand) hört die Freuden-Trommel wie von einemEcho gedampft und wie bei einer Königleiche mit Flor be-zogen und die stille Entzückung spannt in Gestalt eines Seuf-zers die einsame Brust. Mein Schulmeister (er darf zwei-mal im Küchenstück herumstehcn) tritt mit seiner Trauung-hälfte unter die Hausthür, deren clensu« de ports einSchwalbcn-Globus ist, und schauet auf zu dem schweigendenglimmenden Himmel über ihm und denkt, jede große Sonnegucke herunter wie ein Aucnthaler und zu seinem Fensterhinein. ..... Schiffe fröhlich über deinen verdünstendenTropfen Zeit, du kannst; aber wir können's nicht alle:die eine Brautführerin kann's auch nicht. Ach, war' ich,wie du, an einem Hvchzeitmorgen dem ängstlichen den Blu-men abgefangnen Schmetterling begegnet, wie du der Bieneim Blütenkelch, wie du der um sieben Uhr abgelaufnenThurmuhr, wie du dem stummen Himmel oben und demlauten unten: so hätt' ich fa daran denken müssen, daß nichtauf dieser stürmenden Kugel, wo die Winde sich in unsrekleinen Blumen wühlen, die Ruhestätte zu suchen sei, aufder uns ihre Düfte ruhig umfließen, oder ein Auge ohneStaub zu finden, ein Auge ohne Regentropfen, die jeneStürme an uns werfen und wäre die blitzende Göttinder Freude so nahe an meinem Busen gestanden: so hätt'ich doch auf jene Aschenhäufchen hinüber gesehen, zu denensie mit ihrer Umarmung, aus der Sonne gebürtig und nichtaus unfern Eiszonen, schon die armen Menschen verkalkte; und o wenn mich schon die vorige Beschreibung einesgroßen Vergnügens so traurig zurück ließ: so müßt' ich,wenn erst du, aus ungemessencn Höhen in die tiefe Erde