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lcn uns wiegt und unter hincingcbogncn Blumen vorüber-trägt — Ein Tag, zu dem wir den Bruder vergeblich unterden verlebten suchen und von dem wir am Ende jedes an-dern klagen, seit ihm war keiner wieder so.
Es wird uns allen sanft thun, wenn ich diese achtWonne-Wochen oder zwei Wonne-Monate wcitläuftig be-schreibe. Sic bestanden aus lauter ähnlichen Tagen. Keineeinzige Wolke zog hinter den Häusern herauf. Die ganzeNacht stand die rückende Abendröthe unten am Himmel, anwelchem die untcrgehcndc Sonne allemal wie eine Rose glü-hend abgeblühet hatte. Um 1 Ubr schlugen schon die Ler-chen und die Natur spielte und phantasirte die ganze Nachtauf der Nachtigallen-Harmonika. In seine Träume töntendie äußern Melodien hinein und in ihnen flog er über Blü-ten-Bäume, denen die wahren vor seinem offnen Fensterihren Blumen-Athem liehen. Der tagende Traum rückteihn sanft, wie die lispelnde Mutter das Kind, aus demSchlaf ins Erwachen über und er trat mit trinkender Brustin den Lärm der Natur hinaus, wo die Sonne die Erdevon neuem erschuf und wo beide sich zu einem brausendenWollust-Weltmeer in einander ergossen. Aus dieser Mor-gen-Fluth des Lebens und FrcucnS kehrte er in sein schwar-zes Stübchen zurück und suchte die Kräfte in kleinern Freu-den wieder. Er war da über Alles froh, über jedes be-schienene und unbcschiencnc Fenster, über die ausgcfegteStube, über das Frühstück, das mit seinen Amt-Revenüenbestritten wurde, über 7 Uhr, weil er nicht in die Sekundamußte, über seine Mutter, die alle Morgen froh war, daßer Schulmeister geworden, und sie nicht aus dem vertrautenHause fort gemußt.