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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
Entstehung
Seite
278
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rcktorat, das dcr Schnlhaltcr allein ausmacht 3) als Leh-rer der untern Klassen sind darin ««gestellt die Schnlmciste-rin, der, wenn irgend einem Menschen, die Kallipädie dcrTöchterschule anvertrauet werden kann, ihr Sohn als Tcr-zius und Lümmel zugleich, dem seine Zöglinge allerhandlcgircn und spcndiren müssen, damit er sic ihre Lckzion nichtaufsagen lasset, und der, wenn der Regent nicht zu Hauseist, oft daü RcichSvikariat des ganzen protestantischen Schul-krciscS auf den Achseln hat 4) endlich ein ganzes Naupcn-nest Kvllaboratores, nämlich Schuljungen selber, weil daselbst,wie im hallischen Waiscnhausc, die Schüler dcr obern Klaffeschon zu Lehrern dcr untern groß gewachsen sind. Daman bisher aus so vielen Studirstuben heraus nach Real-schulen schrie: so hörten cs Gemeinden und Schulhaltcrund thatcn das Ihrige gern. Die Gemeinden lasen fürihre Lehrstühle lauter solche pädagogische Steiße aus, die schonauf Weber-, Schneider-, Schuster-Schemeln seßhaft warenund von denen also etwas zu erwarten war und allerdingssetzen solche Männer, indem sie vor dem aufmerksamen In-stitute Röcke, Stiefel, Fischreusen und alles machen, die No-minalschule leicht in eine Realschule um, wo man Fabrikatekennen lernt. Der Schulmeister treibt's noch weiter undsinnt Tag und Nacht auf Real-Schulhaltcn; es gibt wenigeArbeiten eines erwachsenen Hausvaters oder seines Gesindes,in denen er seine Dorf-Stoa nicht beschäftigt und übt, undden ganzen Morgen sicht man das erpedirende Scminariumhinaus und hinein sagen, Holz spalten und Wasser tra-gen u. s. w., so daß er außer der Realschule fast gar keineandre hält und sich sein Bischen Brod sauer im Schweißeseines Schulhauscs verdient. . . . Man braucht mir nicht