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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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Stöße auf dem Fußboden lärmen den horchenden Röper we-niger aus seinem Schlafe als Bette auf er sein ganzesHaus, und dieses seinen Gerichtdiener es kurz zu sagen:in wenigen Minuten hatt' er mit der Wuth, womit derGeizige seine Güter rettet und hält, die spaßhaften Diebeund den ernsthaften zu Gefangnen gemacht, der wahre Diebmochte noch so sehr um sich schlagen und der Professor nochso sehr disputircn. Jetzo sitzt alles scsi und wartet aus Dich.

Ach! hältst Du cs aus wenn ich Dir alles sage?Die Streifer Kolb und Robisch finden um Maussenbach dieBundgcnosscn des ertappten Diebs dringen in den Wald gehen einer Höhle zn, als wüßten sie, daß sie zu etwasführe finden eine unterirdische Mcnschenwelt. O! daßgerade du zu deinem Unglück da getroffen werden mußtest,du Unschuldiger und Unglücklicher! nun schlägt dein sanftesHerz auch an der Kcrkerwand! soll ich Dir DeinenFreund Gustav nennen? Eile, eile, damit cS sichanders wende!

Sieh! nicht bloS auf Deine, auch auf meine Brust hatdieser Tag sich heftig geworfen. Hältst Du es aus, wennich noch mehr sage? daß es nur ein Zufall ist, daß Otto-

mar noch lebt.-Ich brachte ihm die Nachricht unseres

Unglücks. Mit einem schrecklichen Sträuben seiner Natur,in der jede Fiber mit einem andern Schauer kämpfte, hört'er mir zu, und fragte mich, ob keiner mit sechs Fingern ge-fangen genommen worden.Ich habe in jener Waldhöhle(sagt' er) einen schweren Eid gethan, unsere unterirdischeVerbindung niemand zu offenbaren, ausgenommen eine Stundevor meinem Tode. Fenk, ich will dir jetzo die ganze Ver-bindung offenbaren." Mein Sträuben und Flehen half