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vergangne Schauspiel einige 40mal wieder vor den zuge-sunknen Augen aufgcführet hatte, macht' ich sie wieder auf,weil die Sonne mich umflammtc.
Eine durchwachte und durchfreuete Nacht lasset eine»Morgen zurück, wo man in einer süßen Abspannung weni-ger empfindet, als phantasiret, wo die nächtlichen Töne undTänze unsere innen: Ohren immerfort anklingen, wo diePersonen, mit denen wir sie verbrachten, in einem schönenDämmerlichte, das unsre Herzen zieht, vor unfern inner»Augen schweben. In der >That, man liebt nie eine Fraumehr als nach einer solchen Nacht, Morgens eh' man ge-frühstückt.
Ich dachte heute tausendmal an meinen Gustav, der vorTage seine fünftägige Reise angetreten, und an meinen festenOttomar, der mit ihm geht. Möchtet ihr an keine Dornenkommen als solche, die unter die Rose gesteckt sind, unterkeine Wolke treten als die, die euch den ganzen blauen Him-mel lässet und blos die Glut-Scheibe nimmt, und möchteeuren Freuden keine fehlen als die, daß ihr sie uns nochnicht erzählen könnet!
Alles Sonnenlicht umzauberte und überwallte mir bloswie erhöhtes Mondenlicht alle Schattengänge von Lilicn-bad; die vorige Nacht schien mir in den heutigen Tag her-über zu langen, und ich kann nicht sagen, wie mir der Mond,der noch mit seinem abgewischten Schimmer wie eine Schnee-flocke tief gegen Abend hcrging, so willkommen und liebwurde. O blasser Freund der Noth und der Nacht! ich denkeschon noch an dein clysischeö Schimmern, an deine abgekühltc»Stralen, womit du uns an Bächen und in Laubgängen be-gleitest und womit du die traurige Nacht in einen von wer'-