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in einer Woche war, desto mehr stürmte dann die folgende— Wie Blumen ist der Mensch, je heftiger das Gewitterwerden wird, desto mehr Wohlgerüche verhauchen sie vorher."
„Sie müssen uns nicht mehr einladcn, H. Doktor,"sagte lächelnd Beata, aber ihr Auge schwamm doch in etwasmehr als in Freude.
Unter dem Rothauflegen des Himmels trat die Sonneauf ihre letzte Stufe, von farbigen Wolken umlagert. DieAlphörner und sie verschwanden im nämlichen Nu. Eine Wolkeum die andere erblaßte und die höchste hing noch durchglühetherab. Beata und meine Schwester scherzten weiblich dar-über, was diese illuminirten Nebel wol feyn könnten — dieeine machte daraus Wcihnachtschäfchen mit rosenrothen Bän-dern, eine rothc Himmelschärpe — die andre feurige Augenoder Wangen unter einem Schleier — rothe und weiße Ne-bel-Rosen — einen rothen Sonncnhut u. s. w. . . .
Punsch, denk' ich, wurde endlich für die Herren gebracht,von denen einer ihn in solcher Mäßigkeit zu sich nahm, daßer noch um 2^ Uhr seinen Sektor setzen kann. Wir wan-delten dann unter dem kühlenden rauschenden Baum desHimmels, dessen Blüten Sonnen und dessen Früchte Weltensind, hin und her. Das Vergnügen führte uns bald a«Seinander, bald zu einander, und jeder war gleich sehr fähig,ohne und durch Gesellschaft zu genießen. Beata und Gustavvergaßen aus Schonung über die fremde Liebe und Freudeihre besondere und waren unter lauter Freunden sich auchnur Freunde. O predigt doch bloS die Traurigkeit, die dasHerz so dick wie das Blut macht, aber nicht die Freude ausder Welt, die in ihrem Taumeltanz die Arme nicht blosnach einem Mittänzer, sondern auch nach einem wanken-