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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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Sieben und vierzigster oder Jnvokavit-Scktor.

Vvbein guter und gewarteter Bruder will haben, daß ichdieses Buch auömache. Ach, seine Schwester würd' eS savor Schmerzen nicht vermögen, wenn'S so wäre. Ich hoff'aber zum Himmel, daß mein Bruder nicht so kränklich ist,als er meint. Nach dem Essen denkt er's wol. Undich muß ihn, wenn wir beide Friede haben sollen, darin be-stärken und ihn für eben so krank ausgeben, wie er sich sel-ber. Gestern mußt' ihm der Schulmeister an die Brustklopfen, damit er hörte, ob sie hallete, weil ein gewisserAvenbrügger in Wien geschrieben hatte, dieses Hallenzeige eine gute Lunge an. Zum Unglück hallete sie wenig,und er gibt sich deshalb auf; ich will aber ohne sein Wissenan den Herrn Doktor Fenk schreiben, damit er seine Qua-len stille.-Ich soll noch berichten, daß der junge Herr

von Falkenberg krank in Oberscheerau bei seinen El-tern ist und daß meine Freundin Beata auch kränklich beiden ihrigen ist. ... ES ist für uns alle ein finstrer Win-ter. Der Frühling heile jedcsWerz und gebe mir und denLesern dieses Buchs meinen lieben Bruder wieder!