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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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jagte sein sprudelndes Blut nach Auenthal zu Wuz inmeine Stube. Ich sah an nichts mehr, daß er noch Gefühlund Leben hatte, als am Gewitterregen seiner Augen.Er fing vergeblich an; unter Blut, Ideen und Thränensanken seine Worte unter endlich wandte er sich, hochauf-glühend, von mir gegen das Fenster und erzählte mir, aufEinen Ort blickend, seinen Fall, den er von sich selbst her-unter gcthan. Darauf, um sich an sich selber durch seineBeschämung zu rächen, ließ er sich ansehen, hielt es abernicht länger aus, als bis er zum Namen Bcata kam: hierwo er mich zum crstenmale vor den gcwichnen Blumengar-ten seiner ersten Liebe führte, mußt' er sich das Gesicht zu-hüllcn und sagte: o ich war gar zu glücklich und bin gar zuunglücklich.

Die Täuschung der Residentin, welche ihn für den Bru-der Beatens gehalten, könnt' ich ihm leicht aus der Achn-lichkcit der Bildnisse von ihm und dem ersten Sohne ihrerMutter erklären. Zuerst sucht' ich ihm den wichtigstenKredit wieder zu geben den, den man bei sich selber fin-den muß: wer sich keine moralische Stärke zutrauet, büßetsie am Ende wirklich ein. Sein Fall kam bloS von seinerneuen Lage; an einer Versuchung ist nichts so gefährlichals ihre Neuheit; die Menschen und die Pendul-Uhrengehen bloS in einerlei Temperatur am richtigsten.Uebrigcns bitt' ich die Romanenschrciber, die cs noch leichterfinden, als das Gefühl und die Erfahrung es bestätigen,daß zwei ganz reine seelcnvolle Seelen ihre Liebe in einenFall verwandeln, nicht meinen Helden zum Beweise zu neh-men; denn hier mangelte die zweite reine Seele; hingegendie Vereinigung aller Farben von zwei schönen Seelen (Gu-ll*