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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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glauben Sie, daß an meinem Hofe niemand Werth ist, beidezu bewundern und zu sehen?" Für Beata, die glaubte,sie hätte nicht nöthig bescheiden zu scpn, sondern dcmüthig,war ein solches Lob so groß, daß sie gar nicht daran dachte,es zu widerlegen. Sein Blick sah nach einer Antwort; abersic gab ihm überhaupt so selten als möglich eine, weil jederSchritt die alte Schlinge mit in die neue trägt. Er hatteihre Hand anfangs mit der Miene gesucht, womit mau sieeinem Kranken nimmt: sic hatte sie ihm gleichgültig gelassen;aber wie einen todten Handschuh hatte sie ihre in seine ge-bettet alle seine Gefühlspitzen konnten nicht das geringsteRegsame an ihr aushorchen; sie zog sic weder langsam, nochhurtig bei der nächsten Erweiterung aus der rostigen Scheideheraus.

Der Tanz, der Tag, die Nacht, die Stille gaben seinenWorten heute mehr Feuer, als sonst darin lag.Die Loose sagt' er und spielte piquirt mit einer Münze der Westen-tasche, um die geflohene Hand zu ersetzen sind unglücklichgefallen. Die Personen, die das Talent haben, Empfindun-gen einzuflößen, haben zum Unglück oft das feindselige, selberkeine zu erwiedcrn." Er heftete seinen Blick plötzlich aufihre Hemdnadel, an der eine Perle und das Wort I'ainllisglänzte; er sah wieder ans seine Bolognesische Münze, aufder wie auf allen Bolognesischen das Wort Ii>>e>t!>8 (Freiheit)stand.Sie gehen mit der Freundschaft wie Bologna mitder Freiheit um beide tragen das als Legende, was sienicht haben." Die edleren Menschen können die WorteFreundschaft, Empfindung, Tugend" auch von denunedelsten nicht hören, ohne bei diesen Worten das Großezu denken, wozu ihr Herz fähig ist. Beata bedeckte einen