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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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leicht nicht einmal zu mir gekommen, wenn mich mein be-schwerter juristischer Arbeittisch in die Stadt gelassen hätte.

Er sah seine Marie zehnmal hunderttausend neueReize .... ich will aber über mich herrschen: so viel istpsychologisch wahr, daß ein bekanntes Mädchen uns an einemsremden Orte auch fremd, aber nur desto schöner wird.Dieses hatte Beata mit der stralenden Residentin gemein,aber ein gewisser Hauch von bescheidner Furchtsamkeit ver-schönerte sie mit seinem Schleier allein. Warum war Gustavdicsesmal von ihr verschieden? Darum: die männliche Blö-digkeit liegt bloS in der Erziehung und in Verhältnissen;die weibliche tief in der Natur der Mann hat innerlichenMuth und blos oft äußerliche Unbehülflichkeit; die Frauhat diese nicht und ist dennoch scheu jener drückt seineEhrfurcht durch Hinzutreten, diese durch Zurückwcichen aus.

Die Ohnmächtige, die sogenannte vetülliautd!, oder dieMinisterin, heute ausgenommen! Ihr Winken und Blinken,ihr Lispeln und Zappeln, ihr Witzeln und Kitzeln, ihr Fürch-ten und Wagen, ihr Kokettiren und Persifliren wie solldas der einbeinige .loan ?aul biographisch kopiren in gemei-ner schlechter Prose? Glcichwol ist's gar nicht anderszu machen und er muß. Wenn die bunten Köpfe der Wei-ber im großen Garten der Natur die blauen, rothen Glas-kugeln aus lackirten Stativen vorzustellen hätten (welchesunter hundert Männern nicht einer glaubt): so würd' ichin meiner Schilderung so fortfahrcn: der Ministerin ihrerwar nicht übel, sondern bunt; dieser Kops war ein kurzerpragmatischer Auszug aus zehn andern Köpfen, die nämlichHaare, Zähne, Federn dazu zusammenschossen.

Sie war eine Antike von großer Schönheit, die aber