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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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dankte dem Laube, daß cs zu Ihren Füßen lag und mir Sienicht verdecken konnte; aber ich hätte alle dornichte Blättervon der Stechpalme pflücken wollen, hinter denen Sie ver-schwanden und von mir gingen.O könnt' ich ihr dacht'ich den herbstlichen Weg mit jungen Blumen und Schmet-terlingen bestreuen, könnt' ich sie mit Blüten und Nachti-gallen umzingeln und vor ihr die Berge und die Wäldermit dem Frühling überdecken: aber! wenn sie dann vorFreude bebte und mich ansehen und mir danken müßte ..Aber diese Blüten, diese Nachtigallen, diesen Frühling habe»Sie mir gegeben; Sie haben über mein Leben einen ewigenMai gesandt und aus einem Menschcn-Augc Freudenthräncngeprefsct allein was vermag ich zu geben? Ach, Beata,was Hab' ich Ihnen zu geben sür dieses ganze Elysium, wo-mit Sie das schwarze Erdreich meines Lebens durchwinden

und überblümen, und für Ihr ganzes, ganzes Herz?-

Meines-das hatten Sie ja schon ohnedas und weiter

Hab' ich nichts; für alle schöne Stunden, für alle Ihre Reize,für alle Ihre Liebe, für alles was Sie geben, Hab' ich nichtsals nur dieses treue, glückliche, warme Herz. . . .

Ja, ich habe nur dieses; aber wenn der göttliche Funkeder höchsten Liebe im Mcnschen-Herzcn glühen kann, so ruhter in meinem und brennt für die, die ich nur lieben, abernicht belohnen kann. Du höherer Funke wirst in meinemHerzen für sie sortglimmen, wenn cs Thräncn überschwemmen,oder Unglück zusammendrückt, oder der Tod cinäschcrt. . . .Beata! auf der Erde kann kein Mensch dem andern sagen,wie er ihn liebe. Die Freundschaft und die Liebe gehen mitverschlossenen Lippen über diese Kugel und der innere Menschhat keine Zunge. Ach, wenn der Mensch draußen im