Züge schöner und ihren Himmel größer als ihre Erwartun-gen — aber schauet euch weder zu viel, noch zu wenig an,man blickt auf euer Anblicken! Oder thut es nur: einerBouse verbirgst du es doch nicht, Gustav, daß dein Auge,das der Scharfsinn nicht zusammcnzicht, sondern die Liebeaufschließet, immer nur bei benachbarten Gegenständen sichaufhält, um ein Streiflicht von ihr wcgzufangcn; — cs hilftauch dir nichts, Beata, daß du eö mehr wie sonst vermeidest,ihm nahe zu stehen und ihn zu veranlassen, daß seine Stimmeund seine Wangen seine Verräthcr werden! Es half dir,wie du selber sähest, nichts, daß du der Wiederholung desickolo ckel mio bei seiner Ankunft auszuweichen suchtest; dennbat ihn nicht die Ncsidcntin, deiner Stimme auf dem Kla-viere mit den Fingern nachzuflicßen und seinen inncrn Freu-den-Sturm durch dcu Schimmer des Auges und durch denDruck der Tasten und durch die Sünden gegen den Takt zuoffenbaren? — Diejenigen meiner Leser, die die Resident!«frisirt oder bedient oder gesprochen oder gar geliebt haben,können mir es gegen andre Leser bezeugen, daß sie unter an-deren Kaminverzicrungen ihres Toilettcnzimmers — weil dieGroßen nichts als Zicrrathen essen, bewohnen, anziehen, be-sitzen und beschlasen re. mögen — auch Schweizcrszcnen wa-ren und unter diesen eine tragantcnc Kopie des Ercmitcn-bcrgcs: auf diesen Freuden - Olymp stiegen vor den AugenGustavs Beatens ihre nicht mehr, so oft diese auch vorherden Berg beschienen hatten — endlich befeuchteten sich auchbeider Augen, wenn Amanduö Name beide durchtöntc, miteiner süßern lebhafter» Rührung, als die über einen Dahin-
gegangnen ist.-Kurz, sic würden sich wie alle Liebende
weniger verrathen haben, wenn sic sich weniger verborgen