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ihrer Liebe halb und halb gewählt. . . . Meine Gericht-Prinzipalin war recht gcschcidt; aber, meinem Gcrichtprin-zipal zu Liebe, auch oft recht dumm.
Beata brachte also dem Gustav ein durch dieses Zersetzenäußerst weiches und zärtliches Herz über den Steindammmit — und er kam auch mit einem solchen wunden an, umwelches kein Blättchen eines Kallus mehr hing. Ottomarssalomonische Predigten überund gegen das Leben hatten seinePuls- und Blutadern mit einer unendlichen Sehnsucht gc-füllet, die armen zerfallenden Menschen zu lieben und mitseinen zwei Armen, eh' sie auf die Erde fielen, das schönsteHerz an sich zu ziehen und zu pressen, eh' cs unter die Erd-schollen niedcrsänkc. Die Liebe heftet ihre Schmarotzerpflan-zen-Wurzeln an alle andre Empfindungen.
Es war Zeit, daß sie kamen, deS H. von Oefels wegen.Denn am Hofe vermißte man sie, wie überhaupt jeden,gar wenig. Ein russischer Fürst von — ein Mulatteund Deponens von Hofmann und Bich, dessen sichtbare Ex-treme sich in die unsichtbaren Extreme von Kultur und Wild-heit endigten — war sammt einem Nudel von Franzosen undJtaliäncrn da gewesen, die sämmtlich wie ihr Altmeister diefür die große Welt alltägliche Sonderbarkeit hatten, daß sie— nicht ganz waren; — für einen Weltmann ist heut zuTage nichts schwerer, als aus seinem Körper nicht das zumachen, was ich mit Recht aus meiner Lebensbeschreibungmache — einen Sektor oder Ausschnitt. In der That sahdiese fragmentarische Division wie ein Phalanx von Krüppelnaus, der zu einem Wnnderthäter reiset. Der meisten Glie-der, die wir bei der Auferstehung nicht wieder kriegen, z. B.