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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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Bein-Gitter stehen zwischen den Mcnschen-Seelen, und dochkann der Mensch wähnen, es gebe auf der Erde eine Um-armung, da nur Gitter zusammen stoßen und hinter ihnendie eine Seele die andre nur denkt?"

Alle wurden still die Abendglocke sprach über dasschweigende Dorf hinüber und tönte klagend auf und nieder Ottomar hatte wieder seine erschreckliche Vernichtung-Minute, wie er sie nennt er trat zur wächsernen Frauund nahm das schwarze Todes-Bouquet und steckt' cS übersein Herz er besah sich und seine zwei Freunde und sagtekalt und eintönig:sonach leben wir drei das ist dassogenannte Eristircn, was wir setzt thun wie still ist'shier, überall, um die ganze Erde eine recht stumme Nachtsteht um die Erde herum und oben bei den Fixsternen will's

nicht einmal lichter werden."-Zum Glück trabte und

waldhornirte der Fürst und seine Jagd-Genossenschaft durchdas Dorf und verscheuchte die Nacht aus drei Menschen: sosehr hängen wir vom Gehör ab, so sehr gibt die äußereWelt unsrer inncrn Lichter und Farben.

Ich habe von allem, was sie nachher in andern Zim-mern thaten, keine Merkwürdigkeit, und von allem, was siedarin sahen, nur dreic einzurückcn die, daß Ottomar fastlauter Kinder zu Bedienten, lauter ganz sungcö Vieh undlauter Blumen um sich hatte: denn heftige Charaktere hän-gen sich gern ans Sanfte.

Das Schulmeisterlcin Wuz tritt eben in meine Stubeherein und sagt: er für seine Person habe noch an keinemAndrcastage so viel geschrieben. Nun, so soll denn aufge-hört werden.