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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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Endlich that sie eS auch, um zu Hause das Porträt Gustavs,das der Alte versteigert hatte, aufzusuchen.

Ich erfuhr alles schon am Tage ihrer Rückreise, da ichin Mausscnbach als eine ganze adlige Rota anlangte, umeine arme Wirthin weniger zu bestrafen als zu befragen,weil sie wie man in der Pariser Oper für wichtige Rol-len die Spieler doppelt und dreifach in Bereitschaft hältdie erhebliche Rolle ihres Ehemannes anstatt mit einemdouble sogar mit zwölf Leuten aus der Gegend vorsichtigbesetzt hatte, damit fortgcspiclet würde, so oft er selber nichtda wäre. Und hier war es, wo ich abnehmcn konnte, wiewenig mein H. Gerichtpriuzipal zum Ehebruch geneigt sei,sondern vielmehr zur Tugend; er war ordentlich froh, daßdas ganze Flöz von eingepfarrtcn Ehebrechern gerade vorseinem Ufer vorbei kam und daß er das Werkzeug wurde,womit die Gerechtigkeit diese geheime Gesellschaft heim-suchte und auöwirte. Daher suchte er in der Wirthin wiein Jöchers Gelehrten-Lexikon mit Lust nach den Namenwichtiger Autoren und sie war seinem tugendhaften Ohrein Homer, der die verwundeten Helden sämmtlich bei Namenabsingt; daher schenkte er ihr aus Mitlcidcn, weil sie garnichts hatte, seine Geldstrafe ganz; aber die chebrcchcndeUnion und Truppe wurde unter die Stampfmühle und indie Kelter gebracht, oder ihr Saugwcrke und Pumpcnstiefclangelegt.

Also in Mausscnbach beim Ausprcsscn des chebrechcndenPersonale erzählte mir die Gerichtprinzipalin, was ihr dieTochter erzählet um mich zu bitten, daß ich als vorigerMentor des Liebhabers das Paar auseinander lenken sollte,weil ihr Mann die Liebe nicht litte. Ich konnte ihr nicht