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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
Entstehung
Seite
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zog durch diesen bemalten Nebel hindurch ich könnt' ihnaber nicht erfassen weit von mir schien er etwas Festes,an mir versickernde Dunsttropfen oder sogenannte Augenblicke Leben heißet also von einem Augenblick (diesem Dunst-kügclchen der Zeit) in den andern tropfen. . . . Wenn ichnun wäre todt geblieben: so war' also das, was ich jetzo bin,der Zweck gewesen, weswegen ich für diese lichtervolle Erdeund sic für mich gcbauet war? ,Daö wäre das Ende derSzenen? und über dem Ende hinaus? Freude ist viel-leicht dort hier ist keine, weil eine vergangne keineist, und unsre Augenblicke verdünnen jede gegenwärtigein tausend vergangne Tugend ist eher hier; sie ist überdie Zeit Unter mir schläft alles; aber ich werd' es auchthun, und wenn ich mir noch dreißig Jahre weiß mache, daßich lebe, dann legen sie mich doch wieder hicher die heu-tige Nacht kommt wiederich bleibe aber in meinem Sarg:und dann? . . . Wenn ich nun drei Augenblicke hätte, einenzur Geburt, einen zum Leben, einen zum Sterben: zu washätt' ich sie denn, würd' ich sagen? Alles aber, waözwischen der Zukunft und Vergangenheit steht, ist ein Augen-blick wir haben alle nur drei." . . . Großes Urwescn

sing ich an und wollte beten-du hast die Ewigkeit...,

aber unter dem Gedanken an den, der nichts als Gegenwartist, erhält sich kein menschlicher Geist aufrecht, sondern beugtsich an seine Erde wieder.O ihr abgeschiedenen Liebendacht' ich, ihr wäret mir nicht zu groß, erscheinet mir, hebtdas Gefühl der Nichtigkeit von meinem Herzen ab und zeigtmir die ewige Brust, die ich lieben, die mich wärmen kann."Von ungefähr sah ich meinen armen Hund, der mich an-schauete; und dieser rührte mich mit seinem noch kürzern,