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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
Entstehung
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Treppe von Wolken stieg, hinter einem weißen Wölkchenverschattet stand. Aber als eine dickere Wolke den Mond-Torso begrub: so endigten beide den schönsten Tag ihresLebens und unter ihrer Trennung fühlten stc, daß cS für siekeine andre gebe.

Im einsamen Zimmer konnte Beata nicht denken, nichtempfinden, nicht sich erinnern; sie erfuhr, was Freudcnthrä-neu sind; sie ließ sie strömen und als sie sie endlich stillenwollte, konnte sie nicht, und als der Schlaf kam, ihre Augenzu verschließen, lagen sie schon unter himmlischen Tropfenbedeckt.-

Ihr unschuldigen Seelen, zu euch kann ich besser wie zuVerstorbnen sagen: schlaft sanft! Gemeiniglich gefallen uns,nämlich mir und dem Leser, die Bravour- und Force-Rollender Romanen-Liebhaber schlecht, weil entweder die eine Per-son nicht würdig ist, solche Lichtwolkenbrüche der Freude zugenießen, oder die andere, sie zu veranlassen; hier aber habenwir beide gegen nichts etwas. . . . Wollte nur der Him-mel, ihr Liebenden, euer lahmer Lcbcnsbeschrcibcr könnte seineFeder zu einem BlanchardS - Flügel machen und euch damitaus den Grubenzimmerungen und Grubenwettern des Hofesin irgend eine freie Pappelinscl tragen, sie sei im Süd- oderim Mittelmcer! Da ich's nicht kann, so denk' ich mir'sdoch; und so oft ich nach Aucnthal oder Scheerau gehe, sozeichne ich mir es aus, wie viel ich euch schenkte, wenn ihrin jenem Pappel- und Nosenthal, das ich in Wasser gesassethätte, ohne den deutschen Winter, unter ewigen Blüten, ohnedie Schneide-Gesichter der moralischen Fcbrikanten, ohne eingefährlicheres Murmeln als daö der Bäche, ohne festere Ver-strickungen als die in verwachsenen Blumen und ohne den