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hin nach des Schläfers seiner mit der rechten. Als er end-lich die Hand, welche Alpen und Jahre von seiner abgerissenhatten, wieder damit umschlossen hielt, ohne doch dem näherzu sehn, nach dem er sich so lange gesehnet, und ohne dieFreude des Wiederfindens: so war sein Schmerz noch dicht,dunkel und warf sich schwer über seine ganze Seele her, ohneeine Gestalt zu haben. — Aber als er in jener Hand zweiWarzen wieder fand, die er sonst bei ihrem Druck so oftgefühlct hatte: so nahm der Schmerz die Schleiergestalt derVergangenheit an; Mailand ging mit den Blüten seinerWeinberge und mit den Gipfeln seiner Kastanien und mitden schönen Tagen unter beiden vorüber und sah traurig diezwei Menschen an, die nichts mehr hatten. — Hier wär' ermit den zwei gießenden Augen auf die zwei ewig trocknengefallen, wenn nicht der Leichenmarschall gesagt hätte, „dasthut man nicht gern, cs ist nicht gut." Bloö eine Locke gabihm daö Grab vom ganzen geraubten Freunde zurück, eineLocke, die für das Auge so wenig und für den fühlendenFinger so viel ist. Er schlichtete die Hand, die den letztenBrief so traurig geschlossen, sanft wieder über die unberührteund verließ seinen Ottomar auf lange.
Er hatte nicht bemerkt, daß des Verstorbnen Spitzhundund zwei tonsurirte fremde Menschen da waren, wovonder eine 6 Finger hatte. — Außer der Kirche auf dem Wege,dessen eine Richtung nach dem Ottomarschcn Schloß unddessen andre um den Eremitcnberg lief, sahen Gustav undFenk einander mit einer stummen trostlosen Frage an — sieantworteten einander durch den Abschied. Der Doktor kehrteum und setzte seine Reise fort — Gustav ging in den Parkund dachte unten am Fuße des Eremitenberges dem Schick-
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