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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
Entstehung
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Mt der hohen Fluth der Traurigkeit entschuldige manes, daß Gustav, der bisher immer die Parorysmen seinerEmpfindungen zum Besten des andern versteckte, ste hier aufKosten eines andern hervorbrcchen ließ. Sein Schmerz gingso weit, daß er vom Vater den Alltagrock und Hut desSeligen statt seines Kniestückcs begehrte; er fühlte wie ich,daß Alltagklcidcr die besten Schattenrisse, GypSabgüsse undPasten eines Menschen find, den man lieb gehabt und deraus ihnen und dem Körper heraus ist. Die Antwort desDoktors lautet so:

H rie

Ich habe mich oft an die Polster meines medizinischenWagens gelehnt und mir vorgestellt und vorgenommcn, wennich einmal graue Augenbraunen und Kopfhaare oder gar keinemehr habe wenn mir alle Jahrzeiten immer kürzer undalle Nächte darin immer länger Vorkommen, welches vor derAnnäherung der längsten vorausgeht wenn ich dann inde» ersten Frühlingtagcn ins stille Land hinausgehe, um mei-nen kalten interpolirten Körper zu sonnen wenn ich dannaußen die klebenden treibenden Knospen sehe, unter denenein ganzer Sommer steckt, und in mir innen das ewige Ab-blättern und Umbeugen, das kein Erdenfrühling heilt wennich mich dann doch an meine eigne Jugend erinnere, an meineSpazicr-Galoppaden um Scheerau, an die in Pavia und andie Leute, die mit mir gingen wenn ich mich dann natür-licher Weise nach denen umschc, die mir vom gefallncn Tempelmeiner Jugend noch als hohe Ruinen stehen gebliebenund wenn mich dann, weil ich mich umdrehe, um zu schauen,vb keiner aus Wäldern, über Wiesen, von Bergen an einemso schönen Tage zu mir gegangen kommt, der Gedanke wie