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Flug eines niederbohrendcn Pfeiles — der kalte Nachtwindkam vom Todtenberg zu Gustav herüber — Zugvögel eiltenwie schwarze Punkte über sein Haupt davon und der Natur-trieb, nicht die Länderkunde führte ste durch kalte Wolkenund Nächte zu einer Würmern Sonne — der Mond ar-beitete sich aus einem Blutmecrc von Dünsten ohne Stralenherauf — endlich verließen die Lebendigen den Berg und denTodten — blos Gustav blieb auf dem andern Hügel beiihm, die Nacht ruhte schwer hingestreckt um beide . . . .Genug!
Schenkt mir diese Todtengräberszene! Ihr wisset nicht,welche herbstliche Erinnerungen dabei mein Blut so leichen-langsam machen wie meine Feder: ach in diese Geschichteschreib' ich ohnehin ein Blatt, ein Trauerblatt, dessen breiterschwarzer Rand kaum den Zügen und Klagen mit Thräneneine weiße enge Stelle lässct — ich schenk' euch diese Szeneauch; denn ich weiß auch nicht/Leser mit dem schönern Her-zen, wen ihr schon verloren habt, ich weiß nicht, welche liebedahingegangne Gestalt, deren Grab schon so eingesunkenist als ste selber, ich gleich einem Traume wieder auf ihrerGrabplatte in die Höhe richte und eueren thränenden Augenvon neuem zeige und an wie viel Tvdte ein einziges Graberinnere!
Verschwundner Amandus! in dem großen breiten Heer,welches das Leben dem feindlichen Tod von Jahrhundert zuJahrhundert entgegenschickt, gingest du wenige Schritte mit,er verwundete dich oft und bald; deine Kriegskameraden legtenErde auf deine großen Wunden und auf dein Angesicht —sie kämpfen fort, sie werden dich von Jahr zu Jahr unterihrem Kriege mehr vergessen — in ihre Augen werden Thrä-