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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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Wange fallenden Thräne vereinigte und die gerührteBcata ließ, ohne oder mit Absicht, ihre Rose abgeknickt zuBoden zittern: er bückte sich nach ihr lange und ließ seineThräne verborgen wcgsinken; aber da er ihr die Rose gabund beide furchtsam die gesenkten Augen auf der Blume ver-steckten und hefteten und da sie ein herspringcnder Tropf un-terbrach: so standen plötzlich ihre aufgeschlagnen Augen ein-ander wie der aufgehende Vollmond der untcrgehcnden Sonnegegenüber und sanken in einander und in einem Augenblickunaussprechlicher Zärtlichkeit sahen ihre Seelen, daß sic ein-ander suchten.

Der springende Tropf war Oefcl, der Beatens Armhaben wollte, sie in den Spcisesaal zu führen. Jetzt, Leser,trag' ich dir statt lebendiger Rosen (wie unser Seelen-Paarist) lauter in Butter gesottene Rosen auf. Sechs oder siebenund zwanzig Gedecke, glaub' ich, waren. Ich will hier statteines Küchenzettels einen Passagierzettel der Gäste verferti-gen. Erstlich waren am Tische und im Schlosse zwei keuscheMenschen Beata und Gustav; welches ein Beweis ist,daß schöne Seelen an allen Orten wachsen, sogar an denhöchsten: so ließ der Kaiser Joseph jährlich einige Nach-tigallen in den Augarten werfen, damit man da washörte.

Nro. 2. war der Fürst, der in seinem kurzen Lebenmehr Weiber in der Nähe gesehen als der Ochs Apis,dessen Leben doch so lang war wie das ägyptische Alphabet.Er war an dieser Tafel, was er aus seinen Reisen an man-cher inlllv <I'I>»tc- nicht zu seyn vermochte, der Bruder Red-ner und der Hauptwind unter 63 andern Nebenwinden.Seine Krone hatten sämmtliche Damen auf.

3cim Paul's auSgew. WcrN. N. 4