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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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die Präliminarsiege im neuen Schlosse so abzukürzenbrannte, als war' er im Ualais i-o^al. Am andern Morgenhatte sich ihr Wunsch, krank zu werden, beinahe in die lieber-zcugnng, cs zu seyn, verwandelt. Sie sah mit lebeuösattcrLeerheit zum Fenster in das stille Land hinaus, in dem zweiKinder des Hofgärtncrs eine bunte Glaskugel herumkegelten,als der Kanarienvogel, der auf den Achseln dcö Fürsten wohnteund der ihn wie eine Mücke umflog, von seinem Kops, derdurch sechs Fenster von ihr geschieden war, auf ihren geflat-tert kam. Sic zog den Kops mit dem Vogel hinein aberauch mit dem Inhaber des Thiers, der sogleich ohne Beden-*kcn kam und sagte:bei Ihnen hat man das Schicksal, zuverlieren aber meinem Vogel können Sie die Freiheitnicht nehmen;" Leuten seiner Art entfließet dicß alles ohneAkzent; sie reden mit gleichem Tone vom Sternen- und vomKutschen-Himmel und von der Bewegung beider.

Ohne Umstände wollt' er ihr den Pudermantel umthun;sie nahm ihn aber aus andern Rücksichten selber um undsagte, sie wäre schon für den ganzen Tag aufgesetzt bis aufsPudern. Allein sie mochte ihren Weigerungen immerhin dieschönsten Gestalten umgeben, die ihr sein Stand und die vonihrer Mutter anerzogene Hochachtung gegen sein Geschlechtbefahlen: am Ende sah sie, sein Widerlegen sei nicht vielbesser als sein Frisiren. Als er das letzte anfing, und sonahe vor ihr stand, sah sie wieder das Gegentheil. JedesHaar wurd' an ihr zu einem Fühlfaden und ihr war, alsberührte er ihre wunden Nerven, als ginge mit ihm eineflammende Hölle um sie. Auf einmal quoll ihre Bangigkeit,nach den Gesetzen der weiblichen Natur, von der mittler»Stufe zur höchsten auf ich möchte wissen, ob's von seinen