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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
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auch, ohne zu achten, und schwärzte an, ohne zu hassen:glänzen wollt' er blos.

Unter diesen Verhältnissen, che Gustav den schwerenGang über Schmerzen zu Geschäften that, kam der Trostin der Gestalt der Einncrung zu ihm und Gustav sah, waser nicht hätte vergessen sollen seinen AmanduS, seinenKindheitfreund. Aber der gute Jüngling trat vor ihn nichtin der ersten Gestalt eines Blinden, sondern in der letzten einesSterbenden; er hatte die Ncrvenschwindsucht, die alles sein Markaus der noch stehenden Rinde auSgczogen hatte an der Rindegrünte nichts mehr als hängende Zweige mit fahlem gesenktenLaub. Er bereitete sich auf kein Amt und kein Leben vor, sondernerwartete und wollte empfangen an der Schwelle des Erbbegräb-nisses den Tod, der die Treppe herauf stieg. Aber daß seineSeele in einer lebendigen Wunde lag, daran kann uns nichtswundern als das Geschlecht; denn die schönsten weiblichenSeelen wohnen selten anders; aber die Männer schonen dieseWunde nicht; es erweicht sie gegen ein so weiches Geschlechtder Anblick nicht, daß die meisten nicht von einem Tagezum andern, sondern von einem Schmerze zum andern lebenund von einer Thräne zur andern. . . .

In Gustav wohnte das zweite Ich (der Freund) fastmit dem ersten unter Einem Dache, unter der Hirnschaleund Hirnhaut; ich meine, er liebte am andern weniger, waser sah, als was er sich dachte; seine Gefühle waren über-haupt näher und dichter um seine Ideen als um seine Sinne;daher wurde oft die Freundschaft-Flamme, die so hoch vordem Bilde des Freundes empor ging, durch den Körperdesselben gebogen und abgetrieben. Daher empfing er seinenAmandus, weil überhaupt eine Ankunft weniger erwärmt