Druckschrift 
1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
Entstehung
Seite
227
Einzelbild herunterladen
 

^27

Wcltlcute; aber für dich, Gustav? - Du, der du dcu obi-gen Dckalogus für Spitzbuben nicht annehmen, nicht einmalverstehen oder nützen kannst denn man nützt und verstehtnur solche Lebensrcgcln, von denen man die Erfahrungen,worauf sie ruhen, so durchgcmacht, daß man die Regelnhätte selber geben können Du, den ich gelehrt, daß Tu-gend nichts sei als Achtung für das fremde und für unserIch, daß cs besser sei, an keine Laster als an keine Tilgendzn glauben, daß die Schlimmsten nur ihre eigne Kaste unddie Besten noch eine mehr kennen? . . . Wenn Gustavnicht gegen jene Lehren, die meistens Wahrheiten sind, undgegen den Lehrer aufgefahrcn wäre; wen» er nicht geschwo-ren hätte, daß diese ekelhafte Kanker-Philosophie nie übereine Ecke seines Herzens sich spinnen und kleben sollte: sohätt' ich von ihm nicht einmal so gut gedacht als von derResident«! von Bonse, der das System des Helvetius soschön wie sein Gesicht vorkommt; denn in ihrem Stande hatoft das beste Herz die schlimmste Philosophie.

Es wird kaum die Mühe verlohnen, daß ich's hersetze,daß der Spitzbube Nobisch zum Henker gesagt wurde, weiler einen entwischten Rekruten für einen neuen ausgab undverrechnetc. Wenn ich sagte, zum Henker gesagt: so satiri-sirtc ich; denn zum H. von Röpcr war's, der keine Bedienteannimmt als die, welche Livre-Polyhistore wie Robisch sind,d. h. zugleich Jäger, Gärtner, Schreiber, Bauern und Be-diente.

15 *