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5 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : drittes Heftlein
Entstehung
Seite
232
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hatte eine zu heilige Liebe, um sic (zumal so vielen Fremdenund dem Engländer) zu zeigen, und legte dem unbändigentanzenden Herzen Zügel an. In der edeln Liebe ist dasOpfer und wäre sie es selber so angenehm wie derGenuß; aber noch leichter wird neben einem Emanucl,der das ist das schimmernde Ordcnkrcuz der höher» Men-schen gerade in der Freude seine Augen zu dem höhernLeben aushcbt und zur Wahrheit. DieseSmal verdoppeltenoch dazu das Gefühl seiner steigenden Gesundheit seinSchmachten nach dem geweissagten Verscheiden. Sein ver-herrlichtes Angesicht, seine überirdischen Wünsche und seinstilles Ergeben waren gleichsam der zweite höhere Monden-schein, der in den dunklcrn siel; und er störte das wachsendeElysium gar nicht, da er z. B. sagte:der Sterbliche hältsich hier für ewig, weil das Menschengeschlecht ewig ist;aber der sortgestoßene Tropfe wird mit dem unversicgendcnStrome verwechselt; und keimten nicht immer neue Men-schen nach, so würde seder die Flüchtigkeit seiner Lebenö-terzie tiefer empfinden" oder da er sagte:wenn derMensch nicht unsterblich wird, so wird es auch kein höheresWesen und die Schlüffe sind dieselben; dann brennte derstehende Gott aus dem kämpfenden und erlöschenden Sinneinsam heraus, gleich der Sonne, die, wenn es keinen Erden-Dunstkreis gäbe, ans einem schwarzen Himmel lodern unddie gewölbte Nacht durchschneiden, aber nicht erhellen würde" oder da er sagte:der Gang des Menschengeschlechts zurheiligen Stadt Gottes gleicht dem Gange einiger Pilgrimme,die nach Jerusalem wallfahrten und allemal nach drei Schrit-ten vorwärts wieder einen rückwärts thun" oder endlichda er auf seines Viktors Bemerkung, daß die Besserung nur