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5 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : drittes Heftlein
Entstehung
Seite
210
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großen Zirkeln jede Seele, jede Raupe auf das rechte Nähr-Llatt zu setzen.

Für ihn, der einmal gesagt:ich wollte, ich hätte we-nigstens viermal des Jahrs mit Damen zu konverstren, beidenen man soviel Dom-nuro anbringen müßte, daß man garnicht wüßte, was man wollte, und die sein bis zum Unsinnwären" für ihn war eine hohe Dame wie die Acbtissin,die man seit dem Niederlegen ihres Oberhofmeistcrthumsein klein, klein wenig mit einer Preziosen verwechseln konnte,ein wahres Labsal; denn er konnte ihr doch die physiogno-mischen Fragmente vom Hose mit tausend Wendungen, d. h.ein Vollgestcht durch süns Punkte vorzeichnen. Aber erhatte dabei die noch edlere Absicht, seine anbetende Aufmerk-samkeit, sein zuweilen in Gestalt einer Thräne ins Augetretendes Herz von seiner geliebten Klotildc wegzurufen, umihr eine ganz andere Aufmerksamkeit zu ersparen als dieseinige. Auf eine sonderbare Weise zog immer gerade seinsatirisches Gefühl seinen ernsten Gefühlen, seiner erweichtenSeele die Mosis-Deckc ab er schämte sich nämlich keinerThräne, bloö weil er wußte, daß ihn seine Laune gegen denVerdacht der Uebertreibung und gegen den Spötter beschützenkönnte; so wie wieder umgekehrt sein schillernder Witz unterThränen, wie Phosphor unter Wasser, sein Licht aufbehieltund nährte.

Zum Glück machte jetzt Emanuel, der mitten unter demEssen in den Garten gegangen war, da er wieder kam, denAntrag eines Spazierganges. Denn in seiner Seele standennur große Ideen noch vom Leben übrig, wie vom altenAegypten nur Tempel, keine Häuser nachbliebcn; und seineUnwissenheit in kleinen Dingen muß kleinen Dingern