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5 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : drittes Heftlein
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losseum der Natur, ob er gleich sich nicht verbarg, draußenwerd' er den Schrecken haben, Klotilden zu begegnen. UndEmanuel verringerte diese Sorge schlecht, da er ihm gestand,sie sei bisher alle Tage mit ihrem verwundeten Leben umdie Teiche wie um magnetische Heil-Wannen und durch dieFlur wie durch Feldapotheken gegangen. Eilet endlich hin-aus, ihr drei guten Menschen, ins Jubiläum des Frühlings,das die Erde jährlich zum Andenken der Schöpfung begeht.Eilet, eh' die Minuten auf eurem Leben wie die breitenWellen auf den zwei Bächen, jetzo noch fliehend, und schillernd,und tönend, zerspringen und auslöschcn an einer Trauerweide eilet, eh' die Blumen eurer Tage und die Blumen derWiese von dem Abende überzogen werden, wo sie statt derLebens- und Feucrluft nur giftige verhauchen und genie-ßet den ersten Pfingsttag, eh' er verrinnt!

Und er ist verronnen, und ein Sommer liegt heuteschon wie ein Grab auf ihm; aber die drei lieben Menschenhaben geeilt und ihn genossen, eh' er sich entfärbte. . . . Siewandelten unter die aus allen Gesträuchen fliegenden Zephyrehinein, welche die Säemaschinen der Blumen sind sie tra-ten vor die fünf Taschenspiegel der Sonne, vor die Teiche,da die Flüsse Pfeilerspiegcl sind und die bunten Ufer dieSpiegeltische sie sahen, wie die Natur gleich Christus ihreWunder verbirgt, über sie sahen auch die Brautfackcl desvermählenden Maies, die Sonne, und eine Hochzeitkammerin jedem singenden Gipfel, und ein Brautbett in jedem Blu-menkelch sie, die Hochzeitgäste der Erde, schlugen die Bienenicht weg, die um sie honigtrunken taumelte, und trieben dieätzende Mutter nicht auf, vor der der junge Vogel mit zit-ternden Flügeln zerfloß und als sie auf alle Erdenstufen