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Erster Pfingsttag.
(33. Hundsposttag.)
Polizciordnung der Freude — Kirche — der Abend — die Blü-teichöhle.
Wiktor war am Psingstmorgen kaum aus seinem Schlafe,vbwol nicht aus seinen Träumen erwacht: so sagte ihm dasLeisercden aller seiner Gedanken, die elysische Stille durchsein ganzes Herz, daß heute seine Sabbathwochen ange-hen. Ohne Vorwürfe und Vorsätze eines Fehltritts,ohne einen Seufzer seines Gewissens ging er unschuldig derFreude und der Liebe entgegen. Je zärter und weicher eineBlume der Freude ist, desto reiner muß die Hand seyn, diesie abbricht, und nur thierische Weide verträgt den Schmutz;so wie diejenigen, die den Kaiserthee abpflücken, sich vorheralle grobe Kost versagen, um das gewürzhafte Laub unbe-sudelt abzunehmen. — Viktor hatte draußen kaum Morgen-röthe genug, um auf seiner breiten Stundenuhr vom Zeid-ler Lind die erste Stunde seines Sabbaths zu sehen; aberdiese Uhr, der Schrittzähler auf dem so schönen Lebenswegedes Bienenvaters, und der Frühgottesdienst der Natur, derin Stille besteht, machten seinen Vorsatz fester, sein jetzigesLeben dem zweiten nach dem Tode als einen stillen, kühlen,gestirnten Frühlingmorgen vorauszuschicken.
„Bei euch schwör' ich — sagt' er, als nach und nach„immer mehr Lerchen aus ihrem Thau mit Singen in die„Morgen-Hora stiegen — ich will sogar in der Freude ge-