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5 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : drittes Heftlein
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mischen Kaiser, der zugleich am Kröntage ein Mitglied desMarienstists zu Aachen werden muß.

Aber was können denn alle ihre Majorate ihreDeutschmcistcreien ihre Afterlehn und ihre pawimo-ui-e l'btli (eine Anspielung aus mein pntrimoniuin UnuII) und ihre großväterlichen Güter und alles ihr auf dasErdcnschiff geladne Schiffgut, kurz ihre europäischen Be-sitzungen auf der Erde, was können, sag' ich, diese Hollän-dereicn für Produkte liefern, die vor den Maienthalischennur von weitem beständen? Und wachsen auf ihren Kro-nengütcrn himmelblaue Tage, Abende voll seliger Thränen,Nächte voll großer Gedanken? Nein, Maienthal trägthöhere Blumen, als die das Vieh abrcißct, schönere Hespe-riden-Aepfel, als die Obstkammern bewahren, überirdischeSchätze auf unterirdischen, Eden-Kompetenzstücke, wie Klo-tilde und Emanuel sind, und alles was unsre Träume malenund unsre Freudenthränen begießen.

Und eben dieß entschuldigt mich, wenn ich dasMaienthalische Freuden-Tafelgut tausend Mitwerbern ab-schlage, wenn ich als dessen Lehnprobst mit diesem Schwä-bischen Schupflehn nicht belehnen kann solche Leute, die auchzu keinem eigentlichen Feudmn taugen, moralische Blinde,Lahme, Minderjährige, Verschnittene re. Und hier mußich mir viele Feinde machen, wenn ich aus den Vasallenund Mitbclehntcn, denen man das Maienthal mit allen sei-nen poetischen Nutznießungen zu Lehn gibt, namentlich alteSaalbader auSstvße, die den Ritterspruug der Phantasienicht mehr thun können 47 Schecrauer und 103 Flach-sensinger, deren Herzen so kalt sind wie ihre Kniescheibenoder wie Hundsschnauzen die größten Minister und an-

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