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5 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : drittes Heftlein
Entstehung
Seite
112
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und Diritcnfaß (das Geräthc unserer Rezepte) nicht dieSäemaschine und Gießkanne der menschlichen Wintersaatwaren; aber die Hinterbliebnen sollen reden und antwor-ten, ol> sic nicht die Pfründen, die Regimenter, die Lchn-güter, die Ordenbänder, die ihnen zugesallen, unser» Re-zepten und Uriasbriefen zu verdanken haben, und ob sieund sogar Könige im Trocknen säßen ohne unsere häufi-gen Abzuggräben im Kirchhof? Und doch, dünkt mich,ist unser Ruhm im Heilen und Beleben eben so groß, wonicht größer: dieser Ruhm so wie die Sterblichkeitlisten,worauf er sich stützt ist seit vielen Jahrhunderten dernämliche geblieben, unsre Theorien, Spezifika, Einsich-ten mochten sich ändern, wie sie wollten." . .

Den Fürsten machten solche Satiren recht lustig und ungläubig, v. Kuhlpeppcr hingegen hielt auf seineWürde und würde gegen einen Satirikus, der vom langsa-men Dezimiren der Acrzte gesprochen hatte, seinen Degengezogen und ihn durch ein schnelleres vollständig widerlegthaben. Ich rathe federn, der in der Welt etwas werdenwill (nämlich etwas anders), bei den Männern auszusehenwie ein Lcichenbitter bei den Weibern wie ein Gevatter-bitter. Der Fürst hielt sich im siechen Frühfahr aus zweiGründen wieder vom Zipperlein besessen, erstlich weil ichnoch keinen Nerven-Schwächling gekannt habe, der sich eineKrankheit, die ich ihm im Sommer ansgeredet hatte, nichtim nächsten kränklichen Winter wieder in den Kopf gesetzthätte zweitens weil Jenner nachgerechnet, daß er oftgenug vor Damen auf die Knie gefallen war, um das An-beten daran noch als Gonagra oder Kniegicht zu spüren.

So stand's, als ein kleiner Zufall unfern Viktor wie-