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Günstling nicht sollte, da z. B. der berühmte Graf vonBrühl wie eine Mutter von Morgen bis Mitternacht sei-nen Herrn umwachte. Jenner schien in dieser Einsamkeitmehr an seine Kinder zu denken und Viktor konnte ihm keineNachrichten vom Lord erthcilcn. Tic Hauptsache war vol-lends seine Frühlingkränklichkcit, die ihn wieder zum gläu-bigen Jünger deS D. Kuhlpcppers und des Podagra machte.Dieser v. -Rumpf unter einem Doktorhüte, dessen Gehirn-fibern zu Baßsaiten gezwirnt waren, versteigerte seine Ein-fältigkeiten bloS durch die ernsthafte Schwerfälligkeit, womiter ihrer los wurde, über den Preis; von gewissen Personen,z. B. von Aerzten, von Finanz-Rechnern, von ökonomischenGeschäftträgern, fordern sogar Leute von seinen Sitten steifeund halten sich an eine Zipfelperücke lieber, als an einenHaarbeutcl von Schnallengröße oder an einen TituSkvpf.Sebastian kam den Leuten viel zu spaßhaft vor, als daß siehätten denken können, er habe was gelernt. Im Punkte derAerzte — wie in jedem Hauptpunkte des Vermögens oderdes Lebens — denket der vornehmste Pöbel wie der nie-drigste und schätzet Männer und Schooßhunde nach äußererzottiger Wildniß. Noch dazu hatte Viktor den Fehler, sichund die Aerzte in den Verdacht der Ruhmsucht zu bringen,indem er sie geradezu lobte: z. B. „sie wären bei ihrem„Matrosen- und Todten-Pressen eine Art Seelenverkäufer„für die andre Welt und dienten den guten Engeln, die den„Kern ohne die Körperschale begehrten, um ihn weiter zu„stecken, zu Nußknackern — wie oft heben wir nicht (fuhr„er fort) die gefährlichsten Krankheitversctzungen durch„eine leichte Krankenversetzung? Ich könnte mich auf„die rölugies aus dieser Welt berufen, ob unser Streu-