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5 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : drittes Heftlein
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bewilligt seyn und die Quinqucnnels seiner Schuldner abge-schlagen worden seine jüngste Tochter, die, wie die ältestedcö Bruders des französischen Königs, Mademoiselle heißet,kann schon die Blattern überstanden haben und die Verlo-bung nachher: es hilft ihm wenig, das Aergste, eine ganzeGchenna erwartet ihn noch im Bücherbrett; denn dortkönnen die schönen Geister, er habe immer schon alle bittereSalze des Geschicks hinunter geschluckt, unter dem NamenRomanen-Manna ein hartes Thränenbrod ihm vorgeschnittenhaben, das ich für meine Person weder backen noch kauenmöchte wahrlich sie können (in einer andern Metapher)Todtenmärsche und Trauerkantaten für ihn gesetzt und bereitgelegt haben, die ihn ganz niedcrwcrfen und ihm warmmachen, daß ihm die Augen übergehen.

Und zum Unglück zeichnen sich gerade warmblütige undweichhäutige herrliche Männer am wenigsten durch standhaf-tes mäßigendes Ertragen der poetischen Leiden aus, die ihnendie Schreiber zuschicken. Ich kann daher dieses dritte Heft,das zu leicht rühret, unmöglich ohne alle Vorrede als eineWiderlage lassen, wenn ich nicht selber Ursache seyn will,daß unschuldige Menschen bei den besten Austritten diesesHefts weinen und mit leiden. Solche zu Weiche Menschen,denen die Natur die ästhetische Apathie gegen großcLeidcnö-sälle in Tragödien und Romanen versagt hat, sollten sichsie müßten denn fett seyn; denn Fetten thut der Kummergut wie Hungerkur und Höllenstein diese sollten sich durchPhilosophie kalt machen und bewaffnen gegen den tragischenDichter; sie sollten sich unter dem Lesen eines großen Jam-mers trösten und sagen:wie lange dauert ein solches ge-drucktes Unglück? Wie bald ist ein Buch und Leben