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jetzt im Strom der Zeit vorübcrfloß, spiegelte in die Ewig-keit zwei himmlische Gestalten hinaus, eine entschleierte, blaß-rothe, von Thränen verklärte, und eine von Liebe verherr-lichte, von Hoffnung wiederscheinende — und nun lasset nichtlänger die Hand Seelen zeichnen, die nicht einmal das glän-zende große Auge der Liebe abmalet . . .
Als die Eltern kamen: suhlt' er alle mögliche Kontraste,aber er vergab alle mögliche. Er nahm bald Abschied, umzu Hause in der Stille der Nacht den ersten betenden Blick überseinen künftigen Lebensstrom zu werfen, der sich jetzt zumGrab hinzog in Schönheitlinien, und in welchem bunte Mi-nuten spielten wie Goldfische.
In der Nachtstille, nicht weit von seiner WachSmumiewollte der Glückliche niederfallen vor dem unendlichen Ge-nius und ihm mit neuen Thränen danken für diese Nacht,für diese Freundin, deren erste Liebe er ist. Aber der Ge-danke es zu thun, ist die That, und o wie könnte unser ge-rührtes Herz, das schon vor Menschen verstummt, noch an-dere Worte vor dem Unendlichen finden, als Thränen undGedanken? —
— Und in dieser ergebnen Stimmung voll tiefer Ruhe,worin ich die Feder weglege, mögest du, lieber Leser, diesesBuch weglegcn und auch sagen wie ich: eS werden sich wolmehr trübe Tage so beschließen wie der acht und zwanzigsteHundsposttag.