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Zcrflicßung, die er oft für Fassung nahm, war's allemal inihm, als wenn ihn aus einer fernen Gegend eine brechendeStimme anredcte, deren Worte den Sylbenfall von Versenhatten; die brechende Stimme redete ihn wieder an: „Sind„nicht diese Töne aus verklungenen Hoffnungen gemacht?„Rinnen nicht diese Laute, Horion, wie Menschcntage in ein-ander? O blicke nicht auf dein Herz: in das stäubende„Herz malen sich wie in einen Nebel die vorigen schimmern-den Zeiten hinein" — Gleichwol antwortete er noch ruhig:„das Leben ist ja zu kurz für zwei Thräncn, für die des„Kummers und für die andre" .... Aber als fetzt dieweiße Taube, die Emanuel im Gottesacker niederfallen sah,durch feine Bilder flog — als er dachte, „diese Taube hat„ja schon in meinem Traum von Klotilden geflattert und sich„an die Eisberge geklammert: ach sie ist das Bild des ver-welkenden Engels neben mir" — und als die Tone immerleiser flatterten und endlich in dem flüsternden Laube einesTodtenkranzcS umherlicfcn — und als die brechende Stimmewieder kam und sagte: „kennst du die alten Tone nicht? —„Siche, sie gingen schon in deinem Traum vor ihrem Wie-genfeste und senkten dort bis ans Herz die kranke Seele„neben dir ins Grab und sie ließ dir nichts zurück, als ein
„Auge voll Thränen und eine Seele voll Schmerz" —-
„Nein, mehr ließ sie mir nicht" — sagte gebrochen sein mü-des Herz und alle seine bekämpften Thräncn drangen in Strö-men aus den Augen. . . .
Aber das Licht ward eben aus dem Zimmer getragen,und der erste Strom siel ungesehen in den Schooß der Nacht.
Die Harmonika fing die Melodie der Todten an: „Wiesic so sanft ruhn!" re. — Ach in solchen Tönen schlagen die