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der Zuhörerschaft an, ob er gleich aus der Musik sich wenigmachte, Tafel- und Ball-Musik ausgenommen.
Viktor sah jetzt erst aus Klotildens Freude über denmitgcbrachten Musiker, daß ihr harmonisches Herz gern mitden Saiten zittere; überhaupt wurd' er oft über sie irre,weil sie — wie Du, Theucrster * * — sowol ihr höchstesLob durch Schweigen sagte, als ihren höchsten Tadel. Siebat ihren Vater, der die Mundharmonika schon im Karlsbadgehöret hatte, ihr und Viktor eine Idee davon zu gebe» —er gab sie: „sic drücke nicht sowol das lartissimo als das„piano-ckolcs meisterhaft aus und sei wie die einfache Har-monika dem Adagio am angemessensten." Sie antwortetedarauf — an Viktors Arm, der sie in ein dazu verfinstertesstilles Zimmer führte — „die Musik sei vielleicht zu gut für„Trinklieder und für lustige Empfindungen. Da der Schmerz„den Menschen veredle und ihn durch die kleinen Schnitte,„die er ihm gebe, so regelmäßig entfalte, wie man die Knoö-„pen der Nelke mit einem Messer aufritze, damit sie ohne„Bersten aufblühcn: so ersetze die Musik als künstlicher„Schmerz den wahren." — „Ist der wahre so selten?" sagteViktor in dem dunkeln von Einem Wachslicht beschienenenZimmer. — Er kam neben Klotildc, und ihr Vater saß ihmgegenüber. —
Selige Stunde! die du einmal mit den Echolauten die-ser Harmonika durch meine Seele zogest — fliehe noch ein-mal vorüber und der Nachklang jenes Echo's klinge wiederum dich! —
Aber als der bescheidne stille Virtuos das Geräthc derEntzückung kaum in die Lippen gcleget hatte: so fühlte Vik-tor, daß er cs jetzo (bevor das Licht hinauskäme) nicht so