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5 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : drittes Heftlein
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Unähnlichkeit mit Men GcnieS (wenigstens für Ostern) cin-büßete, die gleich dem Scckrabben Fühlfäden aufrichten, diekaum ein Mann umklaftcrt....

Jenes thcilnehmende Anblicken Klotildens, das ihm ge-stern nach der vorigen Hitze kühlender Balsam gewesen, wurd'ihm heute ein sehr heißer; ihr Auge voll Thräncn seinetwe-gen richtete alle Tage seiner Liebe für sie und ihr ganzesBild in seinem Herzen auf. Ich bin überzeugt, sogar demRcgierrath, der übrigens durch den gestrigen Leichcnsermonvon seinem Argwohn, so wie durch die republikanische Zer-streuung einiges von seiner Liebe gegen Klotilden hätte ver-lieren können, entwischte das Trunkne und Träumerische sei-ner Augen nicht. Das Pfarrhaus selber war heute zumGlück eine Börse oder ein geistliches Jntelligcnzkomptoir undWerbhaus: der Kaplan registrirte nicht etwa» französischecor tcl cr>t »otl'L pl-oisir, sondern die Katechumcncn ein,die ans Pfingsten beichten wollten.

Er wollte nicht eher ins Schloß hinübcrgehen seinverkannter Freund Matz hatt' ihm schon um 10 Uhr aus demFenster Morgengruß und Glückwunsch zum Schnecwetter zu-gerufen als bis sein Schlitten aus der Stadt da war,damit er sogleich abführc, weil er drüben keine lächerlicheRührung zeigen wollte. Seitdem ihm die große Welt zurWcrkeltagwelt geworden war, fiel ihm Verstellung vor ihr^ schwerer; man verbirgt sich vor denen am leichtesten, die manachtet.

Aber die Drillinge und Franz Koch trieben ihn früherhinüber, schon Abends um 5'/, Uhr.

Ich fuhr in die Höhe beim Namen Franz Koch in desHunds Papieren. Wenn einer von meinen Lesern ein Karls-