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5 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : drittes Heftlein
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Freundin bist, so genüget es mir, und du kannst diesen vonSehnsucht empörten Busen stillen. O dieses volle Herzwürde ohnehin auseinander getrieben, wenn es den Gedan-ken fassen sollte, daß du mich liebtest!" Uebrigcns fielihm heute zum erstenmal die Nnwahrscheinlichkcit seiner neu-lichen Vermuthung ein, daß eine so zurückhaltende Person,wie sie, sich auf eine so wenig zurückhaltende Art gegen denblinden Julius sollte benommen haben, und er fragte sich:ist's denn zur Erklärung ihrer Abreise vom Hof nicht genugan Jenners und Matthieus unhciliger Liebe und an Ema-nuels heiliger?" Damit sie aber am Morgen nicht ihreirrige Verwechslung entdeckte, so gab er seinem wächsernenFiguranten genau die Stelle, die er selber am Fenster ein-genommen.

Dritter Osterfeiertag.

F. Kochs doppelte Mundharmonika die Schlittenfahrt derBall und ....

^)cr Leser wird mit mir wünschen, daß der dritte Ostcrtagetwas schlimmers endige als den langen 28 sten Hundsposttag.

Der Schlitten ging leidlich, soviel voraus zu scheu war.

-Ich seh' aber noch etwas anders voraus: daß sich eine

halbe Million meiner Lesekunden (für die andre halbe steh'ich) nicht aus meinem Helden finden kann. Es ist dahermein Amt, nur soviel ihnen vorznsagcn: Viktor war nieklcinmüthig, ihn ekelte die menschliche Unterjochung unter dasGlück; der Tod nahm ihn jeden Tag einmal auf den erha-