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weil es brittische Sitte ist, daß sich die Damen von Män-nern nnd ihrem Puusch-Weihkeffcl wegbegcben.
Da sie aus Viktors Augen war — nnd da er aus ihremsetzigen noch bleicher» Aussehen den Schluß zog, daßihr das Thal Emanncls schwerlich die Lenzfarben wicder-gcben werde, weil die Aussicht der Abreise nichts geheilethabe; und da ihm diese kleine Abwesenheit gleichsam ineinem Taschenspiegel die Todtenerschcinung einer ewigenvorhielt — und da das schwellende Herz doch endlich denDamm der Verstellung überwältigt: — so eilte er in denWinter hinaus — deckte die entzündete Brust den kühlendenFlocken ans — und riß den Spalt weiter, in den das Schick-sal seine Schmerzen impfte — nnd lief durch die weißeNacht auf den Wartthnrm hinauf; — und hier, übcrgossenvon der still anö dem Himmel steigenden Schneelavinc, saher in die graue, wühlende, zitternde, flackernde Landschafthinaus und in die weite von Schnee durchbrochne Nacht —und alle Thräncn seines Herzens fielen und alle Gedankenseiner Seele riefen: „so sicht die Zukunft aus! So schim-mernd sinken die Freuden des Menschen vom Himmel und„zerfließen schon unter dem Sinken! So rinnt alles dahin!„Ach welche Luftschlösser sah ich von dieser Höhe um mich„glänzen, und Abendroth glimmte an ihnen! Ach alle sind„unter Schnee verschüttet und unter Nacht!" Er sah inden Garten KlotildenS hinab, in dessen finstern vom Schneeüberflattcrtcn Lauben er das Eden seines Herzens gefundenund wieder verloren hatte. „Die Töne, die über diesen„Garten flössen, sind versiegt, aber nicht die Thränen, die„ihnen nachrinnen," dacht' er. Er sah in den Garten ihres