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Phantasie die schönsten und weichsten Herzen, ich meinedie weiblichen.
Diese winzige Julia, der Nachflor der untcrgegangncnGiulia, band in Viktors Seele Rosen mit Nesseln zusam-men; und alle seine heutigen Blumen der Freude hattenihre Wurzeln in tiefen Thräncn, die seine Brust verdeckte.Ihn rührte sogar der Kuß von Klotildcns Freundin, vonAgathen. Er dachte an das Stamitzischc Konzert, und anihr Ncbeneinandcrsepn, und an den Florhut, der den Schmerzvon zwei geliebten Augen verhing. Er bat Agathen, siesollte von Klotilden diesen Hut entlehnen und ihm ein ge-naues Ebenbild darnach machen, weil cr's verschenken wolle. —
„Wenn sie fort ist (sagte er zu sich)-nein, aber wenn
„sie todt ist: dann wein' ich unvcrhüllt und sage allen Men-schen frei heraus, daß ich sie gelicbct habe." — Du Lieber,über dem Souper — ein Pfarrer kann eines geben — wirdman den Glanz deiner Augen mehr dem sich selber entladen-den Witze zuschrcibcn, als dem znrückgcprcßtcn Thränenwasscr,und ich konnte dich, wenn ich mitaßc, vor Rührung nichtansehcn, wenn du unter dem Aufhämmern und „Härten"der rothen Eier dein übcrquellendcs Auge starr und halb-zugcdeckt ans einen rothen Eierpol niederzuhcftcn suchtest,und schweigend deinen Eier-Giebel dem Fallbocke des Ey-mannschen EicS unterstelltest, um Zeit zum Siege über dieStimme und Augenhöhle zu gewinnen! — Und doch kannsch nicht sehen, was du aus dieser Maske für einen erheb-lichen Vortheil dann zu ziehen gedenkst, wenn dir die alteAppel durch die kleine Iris und Erpresst,: Julia — sie sel-ber kann stch's nie unterfangen — ein geflecktes tättowirtesEi ein wahres gekochtes allegorisches Gemälde zuschickt, und